Am 01.01. müsst ich offiziell in meiner Junggesellenwohnung angekommen sein, hab aber wenig Lust, das neue Jahr allein zu beginnen.
Von daher gerad die abstruse Idee, im Januar etwas Wintercamping zu veranstalten wie früher als ich noch zu zweit war
Ein Wochenende in Grömitz oder St. Peter, irgendwo am Wasser halt mit Zelt, Pfannkuchen vom Gaskocher und ner Buddel Rum^WWein, Malzbier oder wahrscheinlich eher Instantkaffee oder Tee. Falls jemand der Mitlesenden Lust auf ein wenig leeren Strand, ne frische Brise und komische Blicke der anderen Campingplatzeingeborenen hat, möge er die Kontaktdaten am Bildschirmrand nutzen und sich melden
Gas hab ich noch genug vom Schwedenurlaub und sowohl ein zweites Zelt als auch ein zweiter Kocher liegen bei mir auf Vorrat und können verliehen werden.. Fehlt nur noch der halbwegs kältetaugliche Schlafsack, meiner ist schon voll
Die Bilder sind vom Oktober letzten Jahres und bis auf das Zelt und den Sonnenuntergang sind sie auch aus Grömitz und vom Oktober letzten Jahres
Nachdem es hier im Haushalt eine unschöne.. öh.. "personelle Veränderung" gegeben hat, muss ich zusehen wie ich ohne Auto die Hälfte von fast 100qm wieder vollgemöbelt kriege.. Kaum zu glauben, was einem so alles fehlen kann und wie sehr sich der Kleinkram so summiert.
Zum Glück ist die nächste IKEA-Filiale nicht soooo weit weg und bei mir ist zwischenzeitlich ein Nachbau eines Nachbaus des B.O.B. Yak aus China eingetroffen und hat sich gut bewährt..
Ist kein handwerkliches Meisterstück, aber bei 40EUR kann man nicht meckern.. Nur wird das ohnehin relativ lange Liegerad dadurch nicht kürzer:
Auf dem Bild ist gerad der Inhalt einer IKEA Küchenstartbox, eine zweite Pfanne, 8 Kleiderbügel und ein paar Nicht-Radschuhe auf dem Hänger und es fuhr sich sogar ganz gut.. Was ich leider nicht fotografiert hab: Mit der IKEA Geschirrstartbox(17kg), einem Lack-Beistelltisch(4kg) und einem Lack-Couchtisch(10kg) liess es sich fahren, dank der wacklig oben draufgeschnallten Tische aber ZIEMLICH wackelig und eigentlich immer kurz vorm Umfallen und das über ca. 7,5km.
ABER: Meine Füße liegen gerade auf meinem eigenen Couchtisch, ich sitz auf dem eigenen Sofa und trinke Eistee aus meinem eigenen Glas, Freiheit und Selbstständigkeit, ich komme.
Apropos.. Gesammeltes Altpapier von mehreren Wochen transportiert sich auch gut, der Getränkekistentest kann auch nicht mehr lang auf sich warten lassen.
Mit etwas mehr Aufwand würd ich wahrscheinlich sogar das noch zu kaufende neue Bett hergeradelt kriegen, aber das wird wohl wie auch die Waschmaschine per Spedition kommen... Schade eigentlich.
Posted by André Naumann in
Wednesday, September 9. 2009
Damit ich endlich mal in die elektrische Seite meiner Drohne einsteigen und ein paar Gehversuche im Kleinen unternehmen kann, hab ich letztens doch glatt ein schickes Arduino-Board bestellt und letztendlich auch bekommen und ich bin beeindruckt, was man damit alles anstellen kann.
Theoretisch kann man damit natürlich alles bauen.. Von der Miniaturampel bis zur Kernkraftwerksteuerung, aber es ist unglaublich einfach.
In den Bildern hab ich ja eine Reihe LEDs auf eine Steckplatine getan. Masse geht einmal komplett durch Reihe ein, in den Reihen 2 und folgende sind die Anschlüsse für +5V aufgelegt.
Die +5V-Anschlüsse kann man nun z.B. auf Digitalpins am Arduino legen(die Pins 0 bis 13, wenn man den seriellen Anschluss nicht nutzt) und folgendermaßen die LEDs einschalten(hier im Beispiel 5 LEDs an Pins 13-9:
void setup() {
pinMode(13, OUTPUT); // Pin in den Ausgabemodus setzen, es werden Daten AUSgegeben, nicht EINgelesen
pinMode(12, OUTPUT); // Pin in den Ausgabemodus setzen, es werden Daten AUSgegeben, nicht EINgelesen
pinMode(11, OUTPUT); // Pin in den Ausgabemodus setzen, es werden Daten AUSgegeben, nicht EINgelesen
pinMode(10, OUTPUT); // Pin in den Ausgabemodus setzen, es werden Daten AUSgegeben, nicht EINgelesen
pinMode(9, OUTPUT); // Pin in den Ausgabemodus setzen, es werden Daten AUSgegeben, nicht EINgelesen
digitalWrite(13, LOW); // Spannungspegel am Pin RUNTERsetzen(== LED aus)
digitalWrite(12, LOW); // Spannungspegel am Pin RUNTERsetzen(== LED aus)
digitalWrite(11, LOW); // Spannungspegel am Pin RUNTERsetzen(== LED aus)
digitalWrite(10, LOW); // Spannungspegel am Pin RUNTERsetzen(== LED aus)
digitalWrite(9, LOW); // Spannungspegel am Pin RUNTERsetzen(== LED aus)
}
void loop() {
digitalWrite(13, HIGH); // Spannungspegel am Pin HOCHsetzen(== LED an)
delay(250);
digitalWrite(12, HIGH); // Spannungspegel am Pin HOCHsetzen(== LED an)
delay(250);
digitalWrite(11, HIGH); // Spannungspegel am Pin HOCHsetzen(== LED an)
delay(250);
digitalWrite(10, HIGH); // Spannungspegel am Pin HOCHsetzen(== LED an)
delay(250);
digitalWrite(9, HIGH); // Spannungspegel am Pin HOCHsetzen(== LED an)
}
Und fertig Die Funktion "setup()" wird einmalig beim Start des Arduino-Boards aufgerufen, danach wird regelmäßig die Funktion "loop()" aufgerufen, in der man dann einfach seinen Code hinterlegt. Ähnlich aufregend wie das Anschalten von LEDs über Digitalpins geht dann z.B. auch das Steuern von Modellbauservos, dafür und für vieles mehr gibts vorgefertigte Bibliotheken.
Derzeit bastel ich daran, das Summensignal meiner umgebauten Fernsteuerungsempfänger auszuwerten und dann mal gucken, vielleicht wirds n Modellbauauto mit Autopilot NMEA-Datensätze aus dem GPS-Empfänger hab ich jedenfalls schon irgendwann mal nebenbei in Java zerlegt und in Positionsangaben für Openstreetmap-Karten verwurstet.
Für 25EUR ist das Arduino-Board jedenfalls ein relativ günstiges und trotzdem fast unbegrenzt einsetzbares kleines Spielzeug
So eine Steckplatine kann man auch als Erweiterungsboard auf den Arduino aufstecken.. Diese "Shields" genannten Aufsätze gibts dann auch noch mit Ethernet, XBee-Funkmodulen oder Schiebereglern und Knöpfen...
Und was es nicht gibt, das baut man sich halt und kabelts an
Nachdem ich durch die Drohnenbauerei inzwischen diverse Datenblätter zu meinem Kompass oder den Lagesensoren gelesen hab, stell ich mehr und mehr fest, dass das alles auch keine Hexerei ist
Wie man an den vielen Smileys sieht, hab ich Spaß mit dem Ding. Kein Wunder: Man kann relativ einfach ziemlich viel bauen, es verträgt sich mit Linux und kriegt ganz einfach per USB seinen Strom, seinen Code und liefert bei Bedarf Ausgabe zurück.
Das war er nun, mein heissersehnter Schwedenurlaub dieses Jahr, leider eine Woche zu kurz
Um das Ende gleich vorweg zu nehmen: Ich hatte in der einen Woche mehr Abenteuer als auf dem für zwei Wochen geplanten Weg
Eigentlich hatte ich ja vor, die erste Etappe des Kungsleden bis Vakkotavare abzuklappern, nur war die Bahnstation am Anfang des
Wegs(Abisko Turiststation) nicht wirklich gut zu entdecken, denn vom Zug aus sah man erst nur Maschendrahtzaun, dann plötzlich Aufregung
im Zug, dann sah man Maschendrahtzaun und bunte Rucksäcke und Köpfe und dann fuhr der Zug auch schon weiter, bevor ich überhaupt wusste,
dass ich gerade am Ziel vorbeigefahren bin...
Fängt ja schonmal gut an, aber ich war nicht der einzige, dem das passiert ist.
Wie schon hier und hier beschrieben bastel ich gerade in mühevoller Kleinarbeit einen schicken Semotech-Rahmen zusammen und mittlerweile sind fast alle Teile lackiert..
Bei den Streben zu den Motorauslegern überleg ich noch, ob ich die überhaupt blau mache oder "vorn" nicht einfach durch zwei Carbonstreben markieren, die dann schwarz statt weiss sind.. Denn eigentlich ist es mit so ein wenig Kontrast garnicht mal so hässlich:
Aber erst einmal kommt der Zelturlaub ohne Strom, dann der kaputte Lagesensor am Kopter und DANN der neue Rahmen
Noch weniger als eine Woche, dann gehts für mich Richtung Nordpol. Auf der Arbeit versuch ich alle neuen Anfragen nicht anzunehmen und schreib mir die Finger wund, damit den Kollegen möglichst wenig von meinen Sachen auf die Füße fällt.
Heut war jedenfalls schonmal die erste direkt Reisevorbereitung nach dem Fahrkartenkauf fällig, Rucksack packen
Entgegen bisherigen Urlauben sinds erstaunlich wenig Klamotten(genau genommen ein etwas größerer Satz Wechselklamotten, gewaschen wird unterwegs), dafür umso mehr Fressalien, ein größeres Bild gibts durch Anklicken:
oder 40963kcal für 15 Tage und damit eigentlich zu wenig für meine 108kg Aber vielleicht verlier ich unterwegs ja n bischen was an Bauchfleisch.. Theoretisch wiegt der Proviant knapp 11kg und die bisher geplante Ausrüstung ohne Klamotten nochmal gute 10kg. Ich bin gespannt, was morgen beim endgültigen Packen als Gesamtgewicht rauskommt..
Nach langem langem Warten war gestern endlich die ersehnte Nachricht vom Zoll da: Meine Motoren für die Drohne sind endlich da und können im Tausch gegen eine Zollerklärung abgeholt werden(dabei sinds weniger als 150EUR und ich muss nur die Einfuhrumsatzsteuer zahlen). Gestern also im Zolltarifverzeichnis geblättert und neben "Kernreaktoren" und "Wanderzirkus" auch "Gleichstrommotoren" gefunden.
Quasi zeitgleich lag aber auch ein relativ unscheinbar wirkender Umschlag mit bei meiner Post...
So, nachdem ich mir letztens schon 4 Motoren, den Rahmen und ne Digitalkamera zu Klump geflogen hab,
weil der Beschleunigungssensor von der Platine abgerissen und die Drohne in die Hauswand geflogen ist,
hab ich mir nun nen richtigen Kamerahalter gegönnt.