Nachdem ich mich dabei ertappt habe, dass ich immer wieder und wieder die SchriftgröĂen in Anwendungen kleinergedreht habe,
steht nun seit gestern ein schicker LG W2242T auf meinem Schreibtisch und irgendwie dachte ich ja, der Multihead-Krampf wÀre
langsam mal vorbei.
Aber nein.. Nachdem der fglrx-Treiber in Debian testing kurzzeitg kaputt war, bin ich auf den radeon-Treiber von xorg umgestiegen,
lief mit einem Bildschirm prima, mit zweien quasi garnicht. Zwischenzeitlich gabs aber einen aktuelleren fglrx, womit ich relativ zĂŒgig
beide Bildschirme so ziemlich jeder mir beliebigen Konstellation zum Fliegen gekriegt habe.
Meinen Windowmanager hab ich inzwischen auch mehrmals gewechselt.
Hier war ich gerade von ion3 auf awesome umgestiegen,
weil der Entwickler von ion3 am Rad dreht und unbedingt will, dass Packages seines Programms IMMER nur mit der aktuellen Version
ausgeliefert werden. Bei hĂ€ufigen, unregelmĂ€Ăigen Updates sowieso schon kaum machbar, bei der vielen Arbeit, die bei Debian noch in
die Pakete gesteckt wird erst recht nicht. Fiel also aus.
Awesome war schon recht nett, nur hat Netbeans immer wieder Probleme gemacht. HauptsÀchlich bekam ich ein graues Fenster ohne
Bedienelemente zu sehen. Das ist durchaus auch ein bekannter Bug, der in awesome aber immer schlimmer wurde und als Antwort der
Awesome-Entwickler kam sinngemÀà etwas wie "Java ist eh doof, darum kĂŒmmern wir uns nicht und ĂŒberhaupt halten die sich nicht an
die X11-Standards, sieh selbst zu wo du bleibst.". Damit war awesome nach dem guten ersten Eindruck wieder gestorben. Und ich kurz
davor, alle Autoren von Tiling-Windowmanagers fĂŒr verrĂŒckt zu erklĂ€ren, weil zwei von zwei Entwicklern AnflĂŒge von Wahnsinn zeigen.
NĂ€chste Station war dann wmii, was auf einem Bildschirm auch so leidlich gut funktionierte. Eine Statusleiste, die sich regelmĂ€Ăig
erneuert hab ich aus Mangel an Bastellust nicht hinbekommen, Load und Uhrzeit waren aber auch erstmal ausreichend. Problem gabs
jetzt nur mit dem zweiten Bildschirm: wmii kommt damit so garnicht klar und so erstrecken sich alle Fenster ĂŒber alle vorhandenen
Bildschirme. Unschöne Sache das.
Jetzt lÀuft hier erst einmal xmonad mit einer heruntergeladenen Konfiguration, die ich nicht verstehe, aber es funktioniert erstmal, auch
auf zwei Bildschirmen. Vielleicht schaff ichs innerhalb weniger Monate ja sogar, mir dafĂŒr eine eigene Konfigurationsdatei zu basteln,
die auch noch eine Statuszeile beinhaltet. Minimalismus hin oder her, Fenstertitel will ich mittelfristig auch wieder haben, eine Anzeige
der vorhandenen und des aktuellen Workspace wÀre auch noch nett.
Kommt Zeit, kommt Haskell
Last modified on 2009-09-28 20:44