Diesmal kam die
komische Post aber mehr oder weniger erwartet an.
Der Neurologe, der mir gerad
meinen Asperger diagnostizieren soll hat mich nämlich zum IQ-Test geschickt, wahrscheinlich um mir zu beweisen, dass ich nicht so doof bin wie ich glaube. Und weil es erstmal nur um einen Richtwert ging, reichte auch die blosse Punktzahl und die gibts bei den
Mensa-Aufnahmetests mit ca. 50€ vergleichsweise günstig.
Eigentlich soll es 2-3 Wochen bis zum Ergebnis dauern, mich leuchtete aber schon nach knapp einer Woche das Mensa-Logo durch den Briefumschlag an, mein Testergebnis kam heute und ich hab, wenn man das so nennen will, bestanden. Jetzt wirds schwierig, dem Psychodoc
klarzumachen, dass es Probleme gibt, die ich eben NICHT lösen kann
Und da rein rechnerisch nur ca. 2% aller Menschen in die Verlegenheit kommen können, so ein Schreiben zu kriegen, so sieht die recht nüchterne Einladung in den Verein aus:
Die genauen Werte interessieren nicht, find ich.. Es reicht zu wissen, dass es mehr als 130 und weniger als 145 IQ-Punkte sind(ab 130 liegt dem Testergebnis so ein Aufnahmeantrag bei und spätestens ab 145 wird der Wert eher zur Kaffeesatzleserei, deshalb reicht der Mensa-Test laut Prüfungsleiter "nur" bis ca. 145 Punkte).
Mal schauen was das außer einer schicken Anstecknadel noch so mit sich bringt.. Für den Moment fühlts sich n bischen wie der 30. Geburtstag an.. Die ganze Zeit hat man Angst davor(oh Gott.. Ab 30 ist man endgültig alt) und dann wacht man auf und es hat sich eigentlich nichts verändert.. Genauso glaub ich ja, dass ich mich morgen genauso doof fühle wie heute